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Ad-hoc-Meldung

Vorläufiger Jahresabschluss 2004 (18.03.2005)

Starke Belastungen durch Einmaleffekte wegen Interessenausgleich und außerplanmäßiger Firmenwertabschreibungen

Tübingen, 18. März 2005

Die transtec AG meldet für das Geschäftsjahr 2004 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von minus 8,7 Mio. Euro, gegenüber 0,7 Mio. Euro im Vorjahr.

Belastet wurde das Ergebnis durch Einmalaufwendungen wie die Aufwendungen für den Interessenausgleich im Zusammenhang mit den Mitte 2004 eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und außerplanmäßige Firmenwertabschreibungen.

Der Umsatz verringerte sich auf 62,7 Mio. Euro von 81,6 Mio. Euro im Vorjahr. Neben der anhaltend schwachen IT-Nachfrage war dafür die Veräußerung der tec2b AG verantwortlich, die im Vorjahr noch 16,3 Mio. Euro zum Umsatz beigetragen hatte. Durch den starken Preisdruck am Markt ging die relative Rohertragsmarge auf 20,6% von im Vorjahr 22,0% zurück.

Die liquiden Mittel verringerten sich im Berichtszeitraum auf 2,3 Mio. Euro von 8,0 Mio. Euro. Durch die Mitte des Jahres eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen und die Konzentration auf das Kerngeschäft hat sich der Verlust des 1. Halbjahres von minus 5,9 Mio. Euro im 2. Halbjahr fast halbiert. Außerdem konnte die Liquiditätslage so weit stabilisiert werden, dass zum 31.12.2004 weiterhin keine wesentliche Kreditinanspruchnahme notwendig war.

Ausführliche Zahlen werden auf der Bilanzpressekonferenz am 21. April in Tübingen präsentiert.