Klimaneutrale IT bei Lynx

Verantwortung für eine saubere Zukunft

Vorerst konzentrieren wir uns auf die Kompensation von CO2-Emissionen durch die Finanzierung von Klimaschutzprojekten, um bereits kurzfristig das Klima zu schonen und nicht erst nach dem Abschluss der Anpassung von Prozessen und Produktion. Aufgrund dieser Kompensationszahlungen zertifiziert die myclimate Deutschland gGmbH transtec - und somit auch den Geschäftsbereich Lynx - als ersten IT-Hardware-Hersteller in Europa, der über eine klimaneutrale Produktion verfügt und klimaneutrale Produkte seinen Kunden anbieten kann.

Gemäß der angepassten Devise „kompensieren – reduzieren – vermeiden“ sind die Kompensationszahlungen als Auftakt für eine Nachhaltigkeitskampagne zu verstehen, welche langfristig CO2-Reduktionen direkt vor Ort erzielt. Dies kann beispielsweise über Fahrgemeinschaften oder subventionierte Fahrscheine im öffentlichen Nahverkehr für Mitarbeiter verwirklicht werden. Aber auch die Versorgung durch Ökostrom oder die Bestückung der Firmenflotte mit Elektroautos sind Möglichkeiten, um weniger CO2 auszustoßen und eine klimaneutrale Produktion mit möglichst wenigen Kompensationszahlungen zu erreichen.

Wer ist eigentlich myclimate?

Die Stiftung myclimate ist eine internationale Initiative, die ursprünglich aus der Schweiz stammt. myclimate ermöglicht Unternehmen, Organisationen und Privathaushalten ihre CO2-Emissionen zu berechnen und zu kompensieren. Durch die Finanzierung von Klimaschutzprojekten können die eigenen Emissionen ausgeglichen und kompensiert werden. So z.B. durch Investitionen in Projekte, wie der Energiegewinnung mithilfe von Biogas in Papua Neuguinea oder dem Bau von Solarkraftwerken in der Dominikanischen Republik. Die unterstützten Projekte müssen neben der ökologischen Nachhaltigkeit, ebenso gesellschaftlich und wirtschaftlich nachhaltig sein. U.a. zählt die Stiftung deshalb zu den weltweit führenden Anbietern von freiwilligen Kompensationsmaßnahmen, was der Bundesverband der Verbraucherzentralen bestätigt hat.

Warum hat sich Lynx für myclimate entschieden?

Alle unterstützten Klimaschutzprojekte erfüllen den höchsten Gold-Standard des „Clean Development Mechanism“ (CDM), der weltweit einzigen unabhängigen Non-profit-Organisation für die Standardisierung von CO2-Reduktion, zudem entsprechen sie den Kriterien des Kyoto-Protokolls. Dazu zählt, dass die Stiftung nur solche Projekte unterstützt, die CO2 direkt einsparen, worunter die Kategorien „Erneuerbare Energien“, „Energieeffizienz“ und „Reduktion von Methanemissionen in Kombination mit energetischer Nutzung“ fallen. Während der gesamten Projektdauer werden die reduzierten Emissionen gemessen und von unabhängigen Institutionen überwacht, wie den UNO-akkreditierten Prüfern von SGS, TÜV oder DNV.

Warum kompensiert Lynx zuerst seine Emissionen und reduziert sie später?

Gemäß den myclimate-Grundsätzen "vermeiden – reduzieren – kompensieren" wird deutlich, worauf es der Stiftung ankommt. Zuerst sollte ein Unternehmen einen zusätzlichen Kohlendioxidausstoß vermeiden. Wenn das realisiert ist, kann die Reduzierung der aktuellen CO2-Emissionen angegangen werden. Sobald in dem Zusammenhang das Limit erreicht ist, kann der verbleibende Ausstoß durch Kompensationszahlungen auf null reduziert werden.

Geht ein Unternehmen den umgekehrten Weg, könnte man das vorschnell als „Greenwashing“ verurteilen, weil das Unternehmen nicht den empfohlenen Pfad verfolgt und zuerst die mögliche Reduktion von CO2-Emissionen angegangen ist. Dem lässt sich erwidern: Wenn ein Unternehmen zuerst die Kompensation seiner CO2-Emissionen angeht und danach die Reduzierung, realisiert es die Kohlendioxidverringerung schneller. Denn umgekehrt müssten zuerst die Produktionsabläufe angepasst werden, was weitaus mehr Zeit kostet. Somit ist die umgedrehte Reihenfolge der Grundsätze "kompensieren – reduzieren – vermeiden" weitaus ökologischer, wobei die Reduktionsphase bereits in der Kompensationsphase angegangen werden muss.

Welches Projekt unterstützt Lynx?

Das Projekt beinhaltet die Verbreitung von effizienten Kochern in den ländlichen Gemeinden im Siaya Gebiet im Westen von Kenia. Das Projekt bildet in den Gemeinden Handwerker in der Produktion und Installation der effizienten Kocher aus. Bei normalen Kochstellen wird sehr viel Brennmaterial inneffizient verbrannt. Dabei geht viel Energie verloren. Zudem wird mehr Material verwendet als benötigt. Die neuen Kochstellen arbeiten 40-50% effektiver. Dadurch wird der Einsatz von Brennmaterialien verringert und die Umwelt geschont. Einige Regionen sind stark abgeholzt, um den hohen Bedarf an Brennmaterial zu decken. Das Ziel ist es über sieben Jahre bis zu 48.900 effiziente Kocher zu bauen. Dadurch wird der Ausstoß an CO2 und die Abholzung der Wälder massiv zurück gefahren. Über diesen Zeitraum geht myclimate von 316.080t geringerem CO2 Ausstoß aus. Lynx leistet seinen Beitrag um dieses Projekt zu realisieren.