Pressemitteilung

agorum Software nimmt hyperkonvergenten Cluster von transtec in Betrieb

Reutlingen, 3. November 2016 – Der Softwarehersteller agorum hat seine Infrastruktur umfassend modernisiert und einen neuen hochperformanten, hyperkonvergenten Cluster implementiert. Die komplette Projektkonzeption und -durch-führung hat der IT-Dienstleister transtec übernommen.

agorum Software mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart entwickelt seit über 15 Jahren Dokumentenmanagement-Lösungen für Unternehmen und Behörden. Für die komplexen Entwicklungsaufgaben ist eine leistungsstarke IT unerlässlich. In der Vergangenheit nutzte agorum bereits einen hyperkonvergenten Cluster, der aber langsam an seine Kapazitäts- und Performancegrenzen stieß. Überdies lief der Wartungsvertrag für das System aus. Folglich entschied sich der Softwareanbieter zur Durchführung eines umfassenden Modernisierungsprojekts.

Das Ziel von agorum Software war klar umrissen: Die vorhandene Hardware sollte durch eine hochperformante Lösung mit aktueller Technologie ersetzt werden. So wollte der Anbieter vor allem die Performance des Speichersystems deutlich verbessern: Vorgabe waren die Werte 15.000 IOPS bei Lese- und 4.000 IOPS bei Schreibvorgängen. Zudem sollte das System für den Einsatz von mindestens 30 virtuellen Maschinen ausgelegt sein – mit Unterstützung eines Umzugs virtueller Maschinen zwischen den Servern auch im laufenden Betrieb. Nicht zuletzt gehörte zum Anforderungskatalog des Softwareanbieters, dass die Administration des Systems – Hypervisor und Speicherverwaltung – im Vergleich zur Vergangenheit deutlich vereinfacht wird.

Den Zuschlag für Lösungsdesign und -implementierung erhielt der Reutlinger IT-Dienstleister transtec, der in der Region einen hohen Bekanntheitsgrad und hervorragenden Ruf genießt. „Bevor wir transtec beauftragt haben, haben wir auch andere Lösungsvorschläge detailliert evaluiert, vor allem eine VMware-Virtual-SAN-Lösung. Schnell hat sich aber gezeigt, dass das transtec-Angebot unter Preis-Leistungs-Gesichtspunkten eindeutig die beste Wahl ist“, betont Oliver Schulze, Geschäftsführer von agorum.

Die transtec-Lösung beinhaltet einen hyperkonvergenten Cluster auf Basis einer DataCore-Speichervirtualisierung. Als Hypervisor wird hierbei VMware vSphere verwendet. Zum Einsatz kommen zwei CALLEO Application Server 2280S mit je zwei Intel-Xeon-Prozessoren E5-2643 v4 (6 Cores, 20 MB Cache, 3,4 bis 3,7 GHz, 9,6 GT/s, DDR4-2.400 MHz, Hyper-Threading). Der Cluster stellt circa 28 TB Speicherkapazität zur Verfügung. Da der Preisunterschied zwischen einer Mischbestückung aus SSD und SAS-Festplatten und einer reinen SSD-Lösung minimal war, wurde die Lösung vollständig mit SSDs aufgebaut. Zusätzlich wurden die Server mit 512 GB RAM bestückt, um so den in der DataCore Software implementierten Caching-Algorithmus optimal nutzen zu können. Hierdurch wird die gewünschte Performance problemlos sichergestellt. Die Systeme sind untereinander für die synchrone Spiegelung mit Dual-10-Gigabit-Ethernet verbunden.

„Der neue Cluster liefert bis zu 20.000 IOPS lesend und 12.000 IOPS schreibend und hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, so Schulze.

Vorinstalliert als Software ist die Lösung DataCore SANsymphony-V. Zu den Leistungsmerkmalen gehören neben Auto-Tiering unter anderem Thin Provisioning, Speicher-Pooling, Snapshots, synchrones Spiegeln oder ein zentralisiertes Management mit geringem Verwaltungsaufwand.

Darüber hinaus ist als Datensicherungslösung die Software Veeam Backup & Replication Enterprise implementiert, die mittels Snapshots die gesamte VMware-Infrastruktur im laufenden Betrieb sichert.

„Mit der neuen Infrastruktur verfügen wir nun über eine hochverfügbare und -skalierbare Lösung, mit der wir hervorragend für die Zukunft gerüstet sind.“, so Schulze, „transtec ist für uns der ideale Partner, da wir alles aus einer Hand erhalten und uns auch ein zentraler Ansprechpartner für alle Fragen rund um Hard- und Software zur Verfügung steht.“

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Über transtec:

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