IBM SAN Volume Controller (SVC)

SVC integriert Virtualisierungs-, Verwaltungs- und Speicherfunktionen in einem zentralen System, das die Implementierung von virtuellen Speicherinfrastrukturen stark vereinfacht. SVC bietet eine einfach zu bedienende grafische Oberfläche für das zentrale Management. Mit dieser Oberfläche können die Administratoren Konfiguration, Management und Serviceaufgaben für beliebige Speichersysteme unterschiedlicher Hersteller auf einheitliche Weise durchführen. Somit stehen alle Speicherdienste des SVC allen Speichergeräten zur Verfügung. Die Bereitstellung von Speicher und Speicherdiensten kann unabhängig von der jeweiligen Hersteller-Software in einer intuitiv bedienbaren graphischen Oberfläche erfolgen.

Ermöglich wird dies durch das Zusammenfassen (Pooling) aller Speicherressourcen. Speichervirtualisierung mit SVC ist nach der Servervirtualisierung, wie PowerVM, Microsoft Hyper-V und VMware vSphere, das Mittel der Wahl auf dem Weg zum Software Defined DataCenter. SVC kombiniert Hardware und Software zu einer integrierten modularen, hoch skalierbaren Lösung. Die SVC Data Engines werden immer in HA-Paaren bereitgestellt. Bis zu vier Paare lassen sich zu einem einzelnen Cluster-System mit bis zu 128 Prozessorkernen, 512 GB Cache und 96 FC-Ports zusammenschließen, dass bis zu 32 PB virtualisierte Speicherkapazität verwalten kann.

Die Real-Time Compression Funktion des SVC, ermöglicht durch hardwarebeschleunigte Kompression die Speicherung von bis zu fünfmal mehr Daten auf den physikalischen Speichersystemen. Mittels Easy-Tiering können die Daten, basierend auf der Zugriffshäufigkeit, automatisch zwischen verschiedenen Speicherklassen verschoben werden. Mit Thinprovisionig kombiniert führt dies zu einer Optimierung der vorhandenen Speicherarrays. Als Performance-Tier können über SAS3 direkt angeschlossene SSD-Erweiterungsgehäuse genutzt werden.

Die IBM FlashCopy Funktion erstellt eine Kopie aktiver Daten zu einem definierten Zeitpunkt (bzw. einen „Snapshot“), der zu Backup-oder Parallelverarbeitungszwecken genutzt werden kann. Dabei sind bis zu 256 Kopien der Daten möglich.

Die belegbare Zuverlässigkeit der in dem SVC eingesetzten Hard- und Softwarekomponenten von 99,999% ist für die Einführung und den Betrieb einer Virtualisierung, eine herausstechende Eigenschaft im Vergleich zu vielen Software Defined Storage Lösungen.

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