Neuigkeiten zu “Storage Spaces Direct” in Windows Server 2016 - Technical Preview 5

In der Technical Preview 5 hat sich nochmals einiges in Sachen „Storage Spaces Direct“ getan.

Nachfolgend die wichtigsten Verbesserungen im Überblick:


Automatische Konfiguration

Beim aktivieren des Cluster Storage Spaces Direct Features wird nun automatisch ein Pool mit allen verfügbaren und geeigneten Festplatten angelegt. Abhängig vom Storage Layout wird zudem bereits ein Storage Tiering eingerichtet. Dies ist als Einstieg in das Thema sicherlich hilfreich, um schnell eine Umgebung aufzusetzen. Es ersetzt unseres Erachtens allerdings nicht, ein Konzept für das eigene Storage Layout zu erstellen.


Chassis und Rack Fault Tolerance

In Storage Spaces Direct gab es bisher lediglich die Möglichkeit, die Daten so verteilen zu lassen, dass Serverausfälle abgefangen werden können. Technical Preview 5 erweitert dies nun zum einen um Chassis Fault Tolerance, welches sehr nützlich ist, wenn sich z.B. vier Server in einem Chassis befinden und ein gemeinsames Netzteil verwenden. Und um Rack Fault Tolerance, wenn der Ausfall eines Gesamten Racks abgefangen werden soll – hier insbesondere der Ausfall eines top-of-rack Switch oder der Stromausfall eines gesamten Racks.


3 Server Deployments

Wie im letzten Blog Beitrag erwähnt, fände ich eine kleinere Storage Spaces Direct Lösung mit weniger Knoten sehr interessant für KMUs. Microsoft hat nun die minimale Anforderung von 4 Servern auf 3 Server reduziert und ist damit meinem Wunsch etwas näher gekommen. Es können nun also 3 Server mit Storage Spaces eingesetzt werden, wobei es eine kleine Limitierung bei den eingesetzten Redundanzen gibt. Es stehen in diesem Szenario nur Two-Way Mirror und Three-Way Mirror zur Auswahl. Trotz alledem lassen sich damit performante und günstige Hyper-converged Systeme aufsetzen, die auch für KMUs sehr interessant sind.

Kann ich Ihnen weiterhelfen?

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